Reha-Tech · Max-Planck-Ausgründung · Leipzig

Mehr Patient:innen.
Gleiches Team.

LogoSonic ermöglicht autonomes Üben in der neurologischen Rehabilitation. Mimikbewegungen erzeugen in Echtzeit Musik und aktivieren das emotional-motorische System. Therapeut:innen gewinnen Kapazität für weitere Patient:innen. Aus 15 Jahren Max-Planck-Forschung.

Eingesetzt in 3+ Reha-Kliniken · Im HCDP-Artikelkatalog gelistet · Aus Max-Planck-Forschung

Zwei ältere Patient:innen üben mit Kopfhörern und Tablets, eine Therapeutin begleitet die Sitzung

Reha-Kliniken stehen unter doppeltem Druck.

Logopädie ist ein offiziell anerkannter Engpassberuf. Bundesweit stehen rund 33.000 Logopäd:innen etwa 1,8 Millionen Heilmittel-Verordnungen pro Jahr gegenüber. 97 % konnten zuletzt keinen zeitnahen Therapieplatz anbieten. Gleichzeitig sind die Tagessätze gedeckelt. Mehr Personal ist weder verfügbar noch finanzierbar. Es bleibt ein Hebel: die vorhandene Therapeut:innen-Zeit wirksamer einsetzen.

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Logopäd:innen bundesweit, bei rund 1,8 Mio. Verordnungen pro Jahr

0%

konnten zuletzt keinen zeitnahen Therapieplatz anbieten¹

0Tage

durchschnittliche Vakanzzeit pro offene Stelle²

¹ Logo Deutschland, Mitgliederumfrage 2023/24. ² Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2023.

LogoSonic macht autonomes Üben möglich.

Die App trackt über die Tablet-Kamera die Mimik der Patient:innen in Echtzeit. Je präziser und intensiver die Bewegung, desto vollständiger entsteht die Musik. Stoppt die Bewegung, bricht die Musik ab.

Das ist keine Belohnung nach der Übung, sondern eine direkte Kopplung von Anstrengung und Feedback im Gehirn. Sie aktiviert das emotional-motorische System — jenes System, das nach einem Schlaganfall oder bei Fazialisparese meist intakt bleibt, während die willkürmotorischen Bahnen geschädigt sind. Basierend auf 15 Jahren Forschung der Music Evoked Brain Plasticity Group am Max-Planck-Institut.

  • Wer Musik erzeugt, übt freiwillig länger. Mehr wiederholte Übung ist ein zentraler Treiber des Reha-Erfolgs.
  • Eine Therapeut:in betreut zwei bis drei autonom übende Patient:innen gleichzeitig.
  • Indikationen: Fazialisparese (z. B. nach Schlaganfall), Morbus Parkinson, Autismus.
Tablet zeigt Mimik-Tracking mit Bewegungs-Pfeilen am Gesicht, zweites Tablet zeigt die erfassten Bewegungsdaten
Mimik-Tracking in Echtzeit. Die App erfasst über die Tablet-Kamera Bewegungen wie Mundwinkel, Kiefer und Wangen und übersetzt sie in musikalisches Feedback.

So funktioniert eine Sitzung.

01

Patient:in sitzt vor dem Tablet.

Die Therapeut:in richtet die Übung ein und wählt die passende Übungssequenz. Die Patient:in sieht die eigene Mimik als visuelles Feedback und hört die entstehende Musik.

02

Bewegung erzeugt Musik.

Die Kamera trackt die Mimik in Echtzeit. Je präziser die Bewegung, desto vollständiger die Musik. Aus 15 Jahren Forschung wissen wir: Diese Kopplung reduziert die wahrgenommene Anstrengung und verlängert die Übungszeit.

03

30 Minuten autonom.

Eine Sitzung läuft bis zu 30 Minuten ohne ständige Anleitung. Die Therapeut:in betreut parallel weitere Patient:innen und greift bei Bedarf ein. So entsteht echte Kapazität, ohne das Team zu vergrößern.

Wissenschaftliche Basis

15 Jahre Max-Planck-Forschung.
Acht publizierte Studien.

Die Methode geht zurück auf die Forschung von Prof. Dr. Tom Fritz an der Music Evoked Brain Plasticity Group des Max-Planck-Instituts. Acht peer-reviewte Publikationen, unter anderem in PNAS, Frontiers in Psychology und Frontiers in Neuroscience, belegen den zugrunde liegenden Mechanismus: Anstrengungs-gekoppelte Musik aktiviert das emotional-motorische System und reduziert die wahrgenommene Anstrengung. Untersucht wurde das bisher an Gesamtkörpermotorik. Den Beleg im Anwendungsfeld Mimik und Sprech-Motorik bauen wir mit Tracking-Daten aus den laufenden Piloten und einer eigenen Studie auf.

„Das Gehirn hat zwei motorische Systeme. Bei Schlaganfall, Fazialisparese oder Parkinson ist das willkürliche System beeinträchtigt, das emotional-motorische bleibt meist intakt. LogoSonic aktiviert dieses zweite System.“

— Prof. Dr. Tom Fritz, Co-Founder, Max-Planck-Institut

Zum Grundlagen-Artikel →

PNAS 2013

Reduzierte Anstrengung

Patient:innen empfinden bei gleicher körperlicher Leistung weniger Anstrengung.

Frontiers in Psychology 2013

Bessere Stimmung

Vergleichbar mit dem Runner’s High nach 10 Minuten.

Frontiers in Psychology 2018

Reduzierter Schmerz

Erhöhte Schmerztoleranz im Cold-Pressor-Test.

Strong et al. 2022

Bessere Kognition

Verbesserungen beim Kurzzeitgedächtnis im Alzheimer-Kontext.

Im Einsatz in deutschen Reha-Kliniken und logopädischen Praxen.

LogoSonic wird seit Anfang 2024 in deutschen Reha-Kliniken eingesetzt. Vier Einrichtungen nutzen die App im klinischen Alltag, darunter Häuser mit Schwerpunkt Fazialisparese und Sprech-Motorik. Der Praxis-Kanal ist angelaufen: Die erste logopädische Praxis arbeitet aktiv mit der App, fünf weitere starten ihren Testmonat in den kommenden Wochen.

Kliniken

Vier Reha-Kliniken, davon zwei Standorte einer großen Klinikgruppe. Schwerpunkte: Fazialisparese, Sprech-Motorik, neurologische Frührehabilitation. Patient:innen von 42 bis 82 Jahren.

Praxen

Der Praxis-Kanal ist angelaufen. Erste Praxis aktiv, fünf weitere starten ihren Testmonat in den kommenden Wochen (erster Monat kostenlos, danach 20 €/Monat).

Distribution

Erste digitale Lösung im HCDP-Artikelkatalog, von Prospitalia gelistet und für Klinik-Einkäufer:innen direkt bestellbar. Über die sechs großen Einkaufsgemeinschaften für Kliniken erhältlich.

Patient:in übt eigenständig mit dem LogoSonic-Tablet
Wer Musik erzeugt, übt freiwillig länger — autonome Übung im klinischen Alltag.

Für Reha-Kliniken

Kapazität schaffen, ohne das Team zu vergrößern.

Der Hebel ist nicht Mehrumsatz — stationäre Tagessätze sind gedeckelt. Der Hebel ist das DRV-Qualitätssystem: Die DRV misst Kliniken an erbrachter, dokumentierter Therapiemenge. Dieses Ranking beeinflusst die Zuweisungen. LogoSonic hilft, die geforderte Menge trotz Personalmangel zu liefern. Eine Therapeut:in betreut zwei bis drei autonom übende Patient:innen gleichzeitig. Die Personalstunden je Patient:in sinken.

  • Autonome 30-Minuten-Sitzungen, die Therapeut:innen-Zeit freisetzen.
  • Dokumentation der Übungszeit (in Entwicklung: automatisches Tracking ab der nächsten Produktstufe).
  • Beschaffung über den HCDP-Artikelkatalog, bestellbar über alle sechs Einkaufsgemeinschaften.
Pilotphase anfragen

Kostenlos, unverbindlich, ab zwei Wochen Laufzeit.

Für logopädische Praxen

Mehr aus jeder Therapieeinheit herausholen.

Die Vergütung je Einheit ist fix, zusätzliche Einheiten kann die App nicht erzeugen. Was sie kann: die Qualität der knappen Einheiten verbessern. Patient:innen üben zwischen den Terminen zuhause mit der App weiter. Sie kommen vorbereitet in die nächste Sitzung. Therapeut:innen sehen (perspektivisch), was zwischen den Terminen passiert ist — und können die knappe Präsenzzeit gezielter einsetzen.

Konditionen

  • Erster Monat kostenlos.
  • Danach 20 € pro Monat.
  • Läuft auf iPad und iPhone. Kein eigenes Gerät nötig — die Praxis stellt das Tablet, Patient:innen üben auf dem eigenen iPhone weiter.
Testmonat starten

Für Patient:innen & Angehörige

Weiterüben nach der Reha.

Die Reha endet. Die Motivation bleibt. Ab 2027 können Patient:innen LogoSonic zuhause weiter nutzen — auf dem eigenen iPad oder iPhone, für 30 € im Monat. An der Kostenübernahme durch die Krankenkasse arbeiten wir.

Weiterüben nach der Reha.

Auf die Warteliste — wir melden uns, sobald es losgeht.

Demo

Sehen Sie LogoSonic in Aktion.

In 90 Sekunden sehen Sie, wie Patient:innen mit Mimik-Tracking in Echtzeit Musik erzeugen — und warum sie freiwillig länger üben.

„Kann ich üben? Wo ist die App?“ — berichtet von einer Therapieleiterin

Häufige Fragen

LogoSonic trackt über die Tablet-Kamera die Mimik der Patient:innen. Je präziser und intensiver die Bewegung, desto vollständiger entsteht die Musik in Echtzeit. Diese direkte Kopplung aktiviert das emotional-motorische System im Gehirn, das bei Schlaganfall oder Fazialisparese oft intakt bleibt.

Das Team.

Wissenschaftliche Tiefe, operative Erfahrung, technische Substanz.

Tom Fritz

Tom Fritz

Co-Founder, Wissenschaftliche Leitung

Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe Music Evoked Brain Plasticity. Hat den zugrunde liegenden Mechanismus erforscht und in acht peer-reviewten Studien publiziert.

Patrick Schaub

Patrick Schaub

Co-Founder, CEO

10+ Jahre Innovation bei Henkel.

Philipp Kramer

Philipp Kramer

Strategie & Markteinführung

Serial Entrepreneur, Techstars 2023.

Max Hanke

Max Hanke

Lead Developer

Dr. Sivaraman Subramaniam

Dr. Sivaraman Subramaniam

Sales Lead

Kontakt

Sprechen wir.

Anfragen von Reha-Kliniken, logopädischen Praxen, Investor:innen und Forschungspartner:innen.

Patrick Schaub, CEO · Oder direkt per E-Mail: schaub@logo-sonic.com

Datenschutz & Sicherheit

Ihre Daten, unsere Verantwortung.

  • Keine personenbezogenen Daten in der aktuellen App-Version. Sämtliche Verarbeitung findet auf dem Gerät statt.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit jeder Piloteinrichtung.
  • Hosting und Infrastruktur in der EU-Datenregion (Google Workspace mit CDPA).
  • Datenschutz-Design: Wenn Tracking-Funktionen kommen, werden sie von Anfang an datensparsam und mit pseudonymisierten Kennungen gebaut.
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